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Aktuelle Berichte

Steuerliche Entlastung der Feuerwehren bei Fahrzeugkauf unbedingt notwendig

Bundesweiter Widerstand regt sich gegen die Ungleichbehandlung von Feuerwehren und Rettungsorganisationen. Während letztere Fahrzeuge und Ausrüstungen steuerbegünstigt beschaffen können, zahlen Feuerwehren aus steuerlichen Gründen 20 Prozent mehr.
Die Anschaffung von notwendigen Spezialfahrzeugen zur Brandbekämpfung kostet die Kärntner Gemeinden und Feuerwehren jedes Jahr Millionen. Umso notwendiger ist es, dass hier – wie bei anderen Einsatzorganisationen auch – eine steuerliche Entlastung herbeigeführt wird.
Während das Rote Kreuz seit geraumer Zeit von einer Steuerbegünstigung beim Fahrzeugkauf Gebrauch macht, wurde dies den Feuerwehren bisher verwehrt. Als „eine unverständliche Benachteiligung der Feuerwehren“ empfindet der Präsident des Kärntner Gemeindebundes, Bgm. Peter Stauber, diesen Umstand. „Es ist nicht einzusehen, dass unterschiedliche Einsatzorganisationen, die für die Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen wichtig sind und im öffentlichen Interesse handeln, steuerlich unterschiedlich behandelt werden. Finanzminister Schelling ist hier gefordert, nach Lösungen zur Entlastung der Feuerwehren zu suchen“, so Stauber weiter.
Das Finanzministerium beruft sich indes auf gemeinschaftsrechtliche Vorgaben. Sukzessive regt sich jedoch in ganz Österreich Widerstand gegen die bestehende Rechtslage. So hat der Niederösterreichische Landtag bereits eine diesbezügliche Resolution verabschiedet. Und auch Gemeindebund-Präsident Bgm. Mag. Alfred Riedl und der Präsident des GVV Burgenland, Bgm. Erich Trummer, sprangen jüngst den Feuerwehren zur Seite.

Rückfragehinweis:
Kärntner Gemeindebund
Mag. (FH) Peter Heymich
Tel.: 0 463 / 55 111
Fax: 0 463 / 55 111 – 22
Mobil: 0664 / 512 39 12
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.kaerntner-gemeindebund.at

Lions Friedensplakat – Wettbewerb im Lesachtal

Vor wenigen Tagen luden der Lions Club Hermagor, mit Präsident Oberst Erhard Eder und LF Erhard Maier und die Neue Mittelschule Lesachtal mit Direktor Johann Guggenberger, den FL Karin Wurzer, FL Herta Guggenberger und FL Hans Ortner zur großen Schul-Siegerehrung in das Bildungszentrum St. Lorenzen ein.

Eine hochkarätige Jury hatte zuvor die Siegerplakate zum Thema „Jugend und Frieden“ der NMS Lesachtal gekürt.

Die Schülerinnen und Schüler warteten in der Aula des Bildungszentrums auf die Klassenwertung der am Friedensplakat-Wettbewerb teilnehmenden Klassen NMS 2 und der NMS 3.

 Schüler 

Die jeweils drei Erstplatzierten  jeder Klasse wurden von Vertretern des Lions Club Hermagor mit Urkunden und Malstiften belohnt.

                                               Schulsieger -Bildungszentrum Lesachtal:

                                                           1. Sebastian Obernosterer,

                                                           2. Nadine Egeler,

                                                           3. Katharina Rauter

 Klassenwertung NMS 2:                                                   Klassenwertung NMS 3:

  1. Nadine Egeler                                                           1. Sebastian Obernosterer
  2. Katharina Rauter                                                       2. Florian Ortner
  3. Selina Schneider                                                       3. Florian Schmidhofer

  „Es ist jedes Jahr bewundernswert wie sich die Jugend im Alter von 11 bis 13 Jahren gedanklich mit dem Frieden befasst“, so Lions Präsident Eder. Gerade in diesen Zeiten, wo weltweit ständig Konflikte schwelen und fast täglich Berichte über Terroranschläge oder kriegerische Auseinandersetzungen in den Medien erscheinen, ist die Aufarbeitung und positive Beschäftigung mit dem Thema Frieden durch unsere Jugend besonders wichtig.

Trotz dem alljährlichen Hauptthema „FRIEDEN“ wird jedes Jahr das „aktuelle Thema“ gerne angenommen. Dir. Johann Guggenberger fand lobende Worte für die Zusammenarbeit von Schule und Lions.

Der würdige Abschluss des Zeichenwettbewerbs wurde auch heuer wieder mit „verspäteten“ Faschingskrapfen für alle Schülerinnen und Schüler der NMS Lesachtal versüßt.

Alle sind sich einig: auch im nächsten Jahr machen wir beim Lions Friedensplakatwettbewerb zum Thema: „Die Zukunft des Friedens“ mit.

Die Ehrung der Siegerinnen und Sieger nahmen Lions Präsident Erhard Eder und LF Erhard Maier im Bildungszentrum  NMS – Lesachtal im Rahmen einer Feierstunde vor.

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Text und Fotos – Erhard Maier

Ausbildungskurs f. BetreiberInnen von Kleinkläranlagen

Der Österr. Wasser- u. Abfallwirtschaftsverband bietet seit einiger Zeit in Kärnten Kurse (Dauer: 1 1/2Tage) für die Betreiber von Kleinkläranlagen an. Inhalt ist die Vermittlung von entsprechenden Grundkenntnissen zum Betrieb der Anlage. Der Kurs setzt sich aus Fachvorträgen und praktischen Labor-Übungen zusammen und soll den Betrieb der Kleinkläranlagen durch erweiterte Kenntnisse der Betreiber verbessern. Die Teilnahme wird durch ein Zeugnis bestätigt. Die Vorlage dieses Zeugnisses bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft führt zu einer wesentlichen Erleichterung im Rahmen der „Fremdüberwachung“. Diese ist dann nicht mehr- gemäß den Auflagen des Bewilligungsbescheides- jährlich, sondern nur mehr alle drei Jahre erforderlich. Die Eigenüberwachung bleibt unverändert aufrecht.

Programm/Anmeldung 10.-11.10.2017

Programm/Anmeldung 11.-12.10.2017

Fordernde Gemeindeatemschutzübung in St. Lorenzen/Les.

Einmal jährlich üben die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Gemeinde Lesachtal gemeinsam. Diesmal organisierte die Feuerwehr St. Lorenzen/Les. eine spannende und fordernde Übung im Bildungszentrum Lesachtal.

Der Bereich „Atemschutz“ nimmt in der Feuerwehr einen grundlegenden Bereich ein. Durch die zunehmende Verwendung von Kunststoffen in Industrie und Haushalten, den steigenden Transport von „Gefährlichen Stoffen“ und anderen Gefahrenpotentialen kann im Feuerwehreinsatz nicht mehr auf Atemschutz verzichtet werden. Aufgrund der im Einsatz zu erwartenden Belastungen und unterschiedlichsten Szenarien sind die Anforderungen an die Gesundheit, die Ausbildung und das Leistungsvermögen des Atemschutzgeräteträgers sehr hoch.

Basierend auf diese Tatsachen hat Übungsleiter OBM Peter Hobian (FF St. Lorenzen/Les.) für die Gemeindeatemschutzübung drei Stationen vorbereitet. Bei der ersten Station wurde das Vorbereiten und richtige Anlegen des Atemschutzgerätes vom Stationsleiter OFM Matthias Wurzer truppweise kontrolliert und beübt. Bei der zweiten Station galt es in einem verrauchten Raum einen Innenangriff mit richtiger Türöffnung vorzunehmen, eine vermisste Person zu lokalisieren und personengerecht zu bergen. Die dritte Station war die anspruchsvollste. Dabei mussten die Atemschutzgeräteträger im Turnsaal des Bildungszentrums Lesachtal einen aufgebauten Übungsparkour bewältigen. Die Atemschutzgeräteträger kamen dabei an die Grenzen ihrer individuellen körperlichen Leistungsfähigkeit. Insgesamt nahmen acht Atemschutztrupps der Feuerwehren Maria Luggau, St. Lorenzen/Les., Liesing und Birnbaum an der abwechslungsreichen Übung teil.

Bei der Übungsnachbesprechung unterstrich Übungsleiter OBM Peter Hobian von der Feuerwehr St. Lorenzen die Notwendigkeit der Atemschutzübungen. Die verschiedensten Tätigkeiten eines Atemschutzträgers und der Umgang mit dem ATS-Gerät müssen ständig geübt und wiederholt werden. Die Nachbesprechung fand in kameradschaftlicher Atmosphäre im Feuerwehrhaus St. Lorenzen statt.

Ein Dank gilt dem Atemschutzbeauftragten OBM Peter Hobian und seinem Team für die gelungene Organisation der Übung, dem Schulgemeindeverband Hermagor für die Benützung des Turnsaales im Bildungszentrum Lesachtal und dem Atemschutzbeauftragten der Stützpunktfeuerwehr Kötschach-Mauthen, LM Georg Zankl, der mit seinem Team und der ATS-Füllstation vor Ort war, um die ATS-Flaschen im Anschluss an die Übung neu zu befüllen.

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 Stationsleiter OFM Matthias Wurzer beübt das                                                Ein Innenangriff mit richtiger Türöffnung und Suche        

 Vorbereiten u. richtige Anlegen des ATS-Gerätes.                                        nach einer vermissten Person war die Aufgabe bei Station 2.

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                               2 Stationen des anspruchsvollen Übungsparkours  im Turnsaal des BZ Lesachtal

                                                                                          

Text: HBI Gerd Guggenberger

Fotos: Marco Seiwald

Kärntner Feuerwehren unterstützen Osttiroler Kameraden bei Großbrand

Bericht Brandeinsatz Eggen/Untertilliach:
Am Sonntag, dem 12.03.2017, brach in der Gemeinde Untertilliach/Osttirol am Weiler Eggen ein Großbrand aus. Ein altes hölzernes Bauernhaus mit angebautem Wirtschaftsgebäude stand aus bisher ungeklärter Ursache im Vollbrand.Neben den Feuerwehren aus Osttirol wurden die Feuerwehren der Gemeinde Lesachtal und der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen zum Einsatz nach Untertilliach gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Bauernhauses bereits in Brand. In weiterer Folge geriet das gesamte Anwesen in Vollbrand.
Die Herausforderung für die Einsatzkräfte unter Einsatzleiter OBI Johann Obererlacher (FF Obertilliach) lag am vorerst vorgefundenen Wassermangel und der aufzubauenden Wasserzubringerleitung aus dem „Wachter Bach“. Dabei wurden drei Leitungen mit je einer Länge von 1,1 Kilometern und einem Höhenunterschied von 300 Metern von den Feuerwehren rasch aufgebaut. Eine weitere Herausforderung bestand im technisch differenzierten Funkverkehr zwischen den Osttiroler (Digitalfunk) und Kärntner Feuerwehren (Analogfunk).Die Hauptaufgabe der neun Kärntner Feuerwehren lag im Aufbau der Wasserzubringerleitung gemeinsam mit Osttiroler Feuerwehren. Diesen Einsatzbereich hatte der Kommandant der Feuerwehr Maria Luggau, OBI Johannes Winkler, gemeinsam mit zwei Osttiroler Kameraden (BI Hannes Wurzer/FF Obertilliach und OBI Hannes Rinner/FF Kartitsch) über. Die gesamte Einsatzorganisation der Kärntner Feuerwehren wurde von Kommandant Johannes Winkler und der Feuerwehr Maria Luggau in Absprache mit der Osttiroler Einsatzleitung übernommen und bestmöglich ausgeführt. Die Feuerwehr Liesing und die Stützpunktfeuerwehr Kötschach-Mauthen waren jeweils mit ihren Tankwägen direkt am Einsatzort eingeteilt.Trotz rascher Löschversuche brannte das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wirtschaftsgebäude konnte verhindert werden. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Tiere wurden rechtzeitig aus dem Stall gerettet.Im Einsatz standen die Osttiroler Feuerwehren Untertilliach, Obertilliach, Kartitsch, Sillian (mit Drehleiter), Abfaltersbach, Panzendorf, Lienz (Atemschutzfahrzeug) und Strassen, sowie die Kärntner Feuerwehren Maria Luggau, St. Lorenzen im Lesachtal, Liesing, Birnbaum, St. Jakob im Lesachtal, Kötschach-Mauthen, Laas, Würmlach und Weidenburg. Neben 260 KameradInnen standen auch die Polizei und das Rote Kreuz im Einsatz.

Im Einsatz standen (Feuerwehren Bezirk Hermagor):

KLFA Maria Luggau mit TS; KLFA St. Lorenzen/Les. mit TS; KRFS St. Lorenzen/Les. mit TS und Anhänger; TLF 2000 Liesing;
KLF Liesing; LFA Birnbaum mit TS; KLFA St. Jakob/Les. mit TS; KDO-MTF Kötschach-Mauthen; TLF 4000 Kötschach-Mauthen;
KLF Würmlach mit TS; KLFA Weidenburg mit TS; KLF Laas
BFK-Stv. BR Georg Zankl; AFK-Stv. HBI Gerd Guggenberger; GFK OBI Martin Guggenberger; Polizeistreife mit 2 Mann

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Bilder: FF Maria Luggau; Text: HBI Gerd Guggenberger