50 Jahre Radegunder Brücke

 

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Vor 50 Jahren begann eine neue Ära in der Verkehrserschließung des Lesachtals. Es wurde mit dem Bau großer Brücken begonnen und damit ganz wesentliche Verbesserungen erreicht.

 

 

Begonnen hatte es mit der Radegunder Brücke (auch Radigunden-Brücke genannt), die am 4. Oktober 1964 feierlich eröffnet worden ist. Sie überspannt den tiefen Radegundergraben zwischen St. Lorenzen und Wiesen, hat eine Länge von 218 m und einen Bogen von 30 m Halbmesser. Damit war ein Meilenstein in den zahlreichen Bemühungen zur Verbesserung der Lesachtal-Straße gesetzt. Weitere große Brückenbauten folgten neben vielen anderen Baumaßnahmen. Enorme Summen wurden investiert, um die Straße breiter und sicherer zu machen. Erwähnt seien die Hacklgrabenbrücke (zwischen Klebas und St. Lorenzen, 1969), die Mattlinggrabenbrücke (zwischen Mattling und Durnthal bzw. Rüben, 1971), die Podlaniggrabenbrücke (zwischen Podlanig und Birnbaum, 1977),  die Mühlgrabenbrücke (Birnbaum, 1984), die Stampfgrabenbrücke bei St. Jakob (2003), weiters viele Hangbrücken usw. Die imposante Radegundergrabenbrücke wurde von April 1962 bis September 1964 von der Firma Montana (Innsbruck/Oberdrauburg) gebaut, den Bogenlehrgerüstebau plante und montierte Hünnebeck aus Düsseldorf.

 

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Fotos: aus der Broschüre "Radegunden-Brücke" entnommen;

 

 

 

 

 

Druck: Tiroler Grafik, Innsbruck

 

 

 

 

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Weitere Bilder: Gerd Guggenberger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Karl Brunner