Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Sicherheit

Anrufe von "Microsoft" - Mitarbeitern? PING- Calls? Anrufe von Telefonverkäufern oder Gewinnmitteilungen?

Die Polizeiinspektion Liesing bietet Ratschläge, Lösungen und Informationen zu diesem Thema

 

Geschätzte Lesachtalerinnen und Lesachtaler, liebe Jugend!

 

Wer kennt das nicht?  

„Hello, i am John Smith from Microsoft. Nice to call you…..

 

Derartige Telefonanrufe gehören beinahe schon zur persönlichen Tagesordnung. Was ist aber der Sinn und Zweck solcher Anrufe? Was steckt dahinter und was kann ich dagegen tun?

 

Viele Fragen - hier sind die Antworten:

Anrufe von "Microsoft"- Mitarbeitern

Gesprächsinhalt (meist in englischer Sprache): Vorspiegelung von Problemen am Computer

Zweck des Anrufs: Verleitung zur Vornahme von Tätigkeiten am PC;

Gefahren: Installation von Dateien welche Viren/ Trojaner oder ähnliche Schadsoftware enthalten; Entlockung oder Bekanntgabe von Passwörtern, um sich Zugriff zum PC zu verschaffen;

Lösung: sofortiger Abbruch des Telefonats, Sperren/ Blockieren der Rufnummer;

weitere Informationen (Link):

Telefonbetrug durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter | Arbeiterkammer Kärnten

 

PING- Calls:

Ablauf: Anruf aus dem Ausland, wobei das Telefon meist nur einmal klingelt;

Zweck des Anrufs: Entgegennahme des eingehenden Anrufs, bzw Verleitung zum Rückruf;

Gefahren: Beendigung des Gespräches nach Entgegennahme oft nicht möglich; enorm hohe Telefonkosten, Betrug;

Lösung: nicht abheben, keinesfalls zurückrufen, Telefonnummer sperren;

weitere Informationen (Links):

Achtung - Ping-Anrufe! (konsumentenfragen.at)

Präventionstipps (bundeskriminalamt.at)

Sextortion:

Ablauf: Anruf oder Eingang einer Freundschaftsanfrage auf sozialen Netzwerken

Zweck des Anrufs: Wechseln zu einem Videoportal (zB Hangout oder Skype), Aufforderung zur Vornahme von sexuellen Handlungen;

Gefahren: Erpressung durch Drohung von Veröffentlichung des Filmmaterials in sozialen Netzwerken;

Lösung: Aufforderungen niemals Folge leisten, kein Geld überweisen; Anzeigeerstattung bei der Polizei;

weitere Informationen (Links):

Internet kennen (bundeskriminalamt.at) Rubrik: Sextortion

Was ist Sextortion? - saferinternet.at

 

Cold Calling:

Ablauf: Werbeanrufe, Gewinnmitteilungen,

Zweck des Anrufs: Kündigung eines Abo´s, bei welchem man beteiligt/ registriert sein soll, Rückruf einer Mehrwertnummer;

Gefahren: Betrug; hohe Telefonrechnungen durch Mehrwertnummern (zB 0900…)

Lösung: Gespräch sofort beenden, niemals Verträge am Telefon abschließen, Kontrolle der Telefonrechnungen;

weitere Informationen (Link):

InformationsblattColdCalling.pdf (bundeskriminalamt.at)

 

Enkel-/ Neffen oder Polizistentrick:

Ablauf: Anrufer täuscht eine Notsituation oder einen Unfall eines Angehörigen vor;

Zweck des Anrufs: Vornahme von Geldüberweisungen, Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen an unbekannte Personen;

Gefahren: Betrug

Lösung: Gespräch beenden; kein Geld überweisen oder Bargeld übergeben; Rücksprache mit Vertrauenspersonen, Inanspruchnahme einer kostenlosen kriminalpolizeilichen Beratung; Anzeigeerstattung bei der Polizei;

weitere Informationen (Link):

Enkel- und Neffentrick (bmi.gv.at)

Betrügereien verhindern (bundeskriminalamt.at)

 

Die vorstehenden Auflistungen sind nur ein kleiner Auszug aus den bekannten Betrugsmaschen. Die Phantasien der Täter sind meistens grenzenlos.

Grundsätzlich sollte jeder auf sein „Bauchgefühl“ hören, und sich zum Beispiel folgende Fragen stellen:

 
  • Kenne ich den Anrufer?
  • Was genau will man von mir?
  • Was kann/könnte passieren?
 

Ruft nur eine dieser Fragen ein „ungutes Gefühl“ hervor, ist möglicherweise Gefahr in Verzug.

Daher verweisen wir auch gerne auf die Möglichkeit einer kostenlosen, kriminalpolizeilichen Beratung:

Kontakt: Polizeiinspektion Liesing, Tel 059133/ 2213 oder

pi-k-liesing@polizei.gv.at

Mit freundlichen Grüßen!

Die Bediensteten der Polizeiinspektion Liesing


Gefälschte Nachrichten des Bundeskriminalamtes und von Europol

Die Polizeiinspektion Liesing informiert

Geschätzte Lesachtalerinnen und Lesachtaler, liebe Jugend!

In der Vergangenheit haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger des Lesachtales eine „Vorladung des Bundeskriminalamtes“, per E- Mail erhalten. Dieses lautete zumeist wie folgt:  „Hallo, wir teilen Ihnen mit, dass Sie eine Straftat begangen haben“lautet der Text in einem E-Mail – angeblich vom Bundeskriminalamt. In einem angehängten PDF-Dokument teilen Ihnen das Bundeskriminalamt, die Polizei sowie Europol mit, dass gegen Sie ein Verfahren wegen einer sexuellen Straftat eingeleitet wurde.

Achtung: Diese E-Mail ist Fake. Ignorieren Sie es und antworten Sie nicht!

Weiterführende Informationen zum Umgang mit derartigen Nachrichten entnehmen Sie bitte aus dem nachstehenden Link:                                                                                          Watchlist Internet: E-Mail vom Bundeskriminalamt mit Betreff „BUNDESKRIMINALAMT VORLADUNG“ ist Fake (watchlist-internet.at)

Gerne verweisen wir auch auf die Möglichkeit einer kostenlosen, kriminalpolizeilichen Beratung durch die Polizeiinspektion Liesing, Tel 059133/ 2213 oder pi-k-liesing@polizei.gv.at

Die Bediensteten der Polizeiinspektion Liesing

Februar 2022

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Geschätzte Lesachtalerinnen und Lesachtaler, liebe Jugend!

Unsere digitale Welt bringt es mit sich, dass Jederfrau und Jedermann sich innerhalb von Sekunden Informationen, Daten und vieles mehr, aus dem World Wide Web holen kann. 

In unserer schnelllebigen Zeit birgt dieser Umstand aber auch zahlreiche Gefahren in sich. Wie aus der nachstehenden Grafik ersichtlich ist, beträgt der Anteil bei geklärten und verurteilten Vermögensdelikten, 30% der gesamten strafbaren Handlungen! 

In den vergangenen 3 Jahren entstand der lesachtaler Bevölkerung allein im Bereich der Vermögensdelikte (zB durch Einbruch, Betrug, etc) ein Schaden von 150.000 Euro! Bei der Beachtung und Einhaltung von präventiven Grundsätzen ließe sich vieles vermeiden. 

Die derzeitige COVID 19- Problematik erlaubt es nicht, Präventionsvorträge oder Präventionstätigkeit in Schulen durchzuführen, weshalb wir Ihnen auf diesem Wege wertvolle Präventionstipps zukommen lassen möchten.

Für eine kostenlose, kriminalpolizeiliche Beratung stehen Ihnen die Bediensteten der Polizeiinspektion Liesing (Tel 059133/ 2213 oder (pi-k-liesing@polizei.gv.at)  gerne zur Verfügung. 


Die Bediensteten der Polizeiinspektion Liesing

Dezember 2021